Ein wundervoller Ort – geschichtsreich und trotzdem lebendig –, der hoffentlich den Stuttgarterinnen und Stuttgartern als öffentlicher Raum erhalten bleibt.
Aus dem Gästebuch

„Mariams Farben“

Autorenlesung mit Iris Lemanczyk

Eine armenische Künstlerin erkämpft sich im Sowjet­system mutig den Spagat zwischen eigener Freiheit und Systemzwang: Mariams Farben ist die Roman­biografie der "armenischen Frida Kahlo", der Künstlerin Mariam Aslamazyan. Hochspannend und vor Ort recherchiert zeichnet die Autorin Iris Lemanczyk den Werdegang dieser Ausnahme­künstlerin nach, die es trotz aller Widerstände geschafft hat, unter dem Stalin-Regime ihrer Berufung zu folgen und ihre eigene Stimme zu bewahren: "Mariam und ihre Schwester Yeran wollen schon als Kinder immer nur malen. Sie sind begabt, in Armenien gibt es jedoch keine Hochschule, die sie fördern könnte, deshalb sollen sie in Moskau Malerei studieren. Da ihr Vater aber ein wohl­habender Müller ist, wird der Familien­besitz konfisziert, die Familie gilt als Klassen­feind. Deshalb ist es für die Schwestern fast unmöglich zu studieren. Ganze dreizehn Mal wird Mariam von der Hochschule geworfen. Erst durch die Unter­stützung von Lenins Witwe kann sie studieren. Trotz vieler Hindernisse wird Mariam eine sowjetische Vorzeige­künstlerin. Mariams Farben beschreibt ihren lebens­langen Spagat zwischen der eigenen Freiheit und der Vereinnahmung durch das System."
Lesung für Jugendliche/Schul­klassen und Erwachsene. Schüler des Mörike Gymnasiums sollen eingeladen werden. Moderation: Nina Blazon.

Datum

17. 9. 2026, 17:00

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