Schiller: "Diesen Kuss der ganzen Welt"
Szenische Lesung mit Dorothea Baltzer und Frank Ackermann (Akkordeon: Frank Eisele)
Schillers heimlich in der Carlsschule geschriebenes Werk „Die Räuber“ löste bei seiner Aufführung im Mannheimer Nationaltheater im Publikum Reaktionen aus, wie man sie heute eher bei Popkonzerten vermuten würde. Sein Mut, aus der Enge und Bedrängnis der Heimat auszubrechen und sich in wirtschaftliche Unsicherheit zu begeben, war gegründet in einem tiefen Glauben an Freiheit und Menschenwürde.
Der Schiller-Abend spannt einen weiten Bogen von der Stuttgarter Sturm-und-Drang-Zeit bis zu seinen unverwüstlichen Balladen („Die Bürgschaft“, „Der Handschuh“, „Der Taucher“), die er im Wettstreit mit Goethe schuf. Und zuletzt darf auch sein Gedicht „An die Freude“ nicht fehlen, das in der Vertonung Beethovens zur Europahymne wurde: „Diesen Kuss der ganzen Welt...“
Datum |
14. 6. 2026, 18:00 |
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