Künstliche Intelligenz und Literatur
Werkzeug für Zukunftsvisionen oder algorithmisches Korsett? Vortrag von Wolfgang Tischer
Künstliche Intelligenz verändert die Literatur – aber wie? Ersetzt sie Autorinnen und Autoren oder eröffnet sie neue kreative Möglichkeiten? Und welche literarischen Zukunftsvisionen entstehen, wenn Mensch und Maschine zusammenarbeiten?
Wolfgang Tischer, Herausgeber von literaturcafe.de und ausgewiesener Experte für KI und Literatur, gibt an diesem Abend eine fundierte Einführung in die Welt maschineller Textgenerierung. Jenseits von Technik-Euphorie und Kulturpessimismus beleuchtet er Chancen und Problemfelder: Wie funktionieren KI-Systeme? Welche kreativen Impulse bieten sie? Und wo liegen die Grenzen – bei Urheberrecht, Energieverbrauch und ethischen Fragen?
Der Abend, der sich an ein allgemeines Publikum richtet, ist zugleich Auftakt einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe, bei der am Tag darauf junge Schreibende mit KI-Unterstützung literarische Briefe aus der Zukunft verfassen. Können mit dieser Technologie ermutigende Visionen entstehen, die gesellschaftliche Grundwerte stärken? Oder führt KI zu Schablonen statt Authentizität?
Am 18. Juni präsentieren die Workshop-Teilnehmenden dann ihre unter der Leitung von Wolfgang Tischer entstandenen Texte in einer öffentlichen Lesung beim Garnisonsschützenhaus – seien Sie auch dort dabei und erleben Sie die literarischen Ergebnisse dieses Experiments, wenn wir gemeinsam erkunden, wie Literatur und Technologie die Zukunft gestalten können – mit Mut und kritischem Blick!
12.06. 19:00 Einführungsabend am Garnisonsschützenhaus
13.06. 10:00 - 17:00 Workshop im Schriftstellerhaus
18.06. 19:00 Präsentation und Auswertung am Garnisonsschützenhaus
Datum |
12. 6. 2026, 19:00 |
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Beteiligte |
Wolfgang Tischer literaturcafe.de |
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